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Los geht's

Die Unterwasserwelt der Malediven

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Einleitung

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Auf Tauchsafari um die Inseln und Atolle der Malediven. Unterwegs mit der MS Hammerhead II und einer illustren Truppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.  
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Die Malediven

Tauchinstruktor Hartmut reist seit den 1980er-Jahren auf die Inseln

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Die Malediven umfassen 1200 Inseln im indischen Ozean, verteilt auf 26 Atolle. 220 sind bewohnt und der einheimischen Bevölkerung vorenthalten. Die Einwohnerzahl beträgt 330'000. Staatsreligion ist der Islam. Die Inselgruppe nahe Indien wurde 1965 von Grossbritannien unabhängig. Die Malediven gehören zu den ärmsten Ländern der Welt.

87 Inseln sind für den Tourismus erschlossen. Dieser liefert den grössten Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt und bietet 22'000 Arbeitsplätze. Jährlich besuchen gegen eine Million Gäste die Malediven. Luft- und Wassertemperatur liegen das ganze Jahr über bei rund 30 Grad. (Quelle: wikipedia)
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Das Briefing

Tauchguide Schamoon erklärt den Tauchgang

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Makrofotografie

Fotografen geniessen bei Tauchbuddies einen zweifelhaften Ruf. Wird ein Unterwassersujet ausgemacht, ist für alle Geduld gefragt, denn die Aufmerksamkeit des Fotografen gilt für eine kleine Weile uneingeschränkt dem Fotomotiv und weniger der Tauchpartnerin.

Ein Strahlen-Feuerfisch schwebt in einer Mulde. Mit einem vorsichtigen Flossenschlag komme ich bis auf eine Armlänge an ihn heran. Der Fisch empfindet die Annäherung nicht als Bedrohung, er weiss um seine giftigen Stacheln. Bin ich für das Bild richtig tariert? Gleichzeitiges Handling von Tarierjacket und Kamera ist im entscheidenden Moment nicht mehr möglich.  

Mikrowunderwelt
Schwebend über dem Riff stelle ich die Leistung der zwei Blitze ein. Bei der Makroaufnahme reduziere ich das Licht. Wie ist das Verhältnis zwischen Umgebungs- und Blitzlicht? Will ich das Tier auf schwarzem Hintergrund freistellen oder die Konturen der Korallen erkennen? Die Distanz zwischen Objektiv und Fischauge wird weniger. Welche Blende setzt die Details des farbenprächtigen Fisches gut in Szene? Die Schärfe liegt bei Makroaufnahmen nur noch im Millimeterbereich. Ich wähle Blende 20, Belichtungszeit 1/200 Sekunde. So wird die Bewegung im Bild eingefroren. Alles bewegt sich. Der Fisch, die Kamera, der Taucher. Wie soll das Licht fallen? Ich drehe die Blitzarme in die richtige Position und blicke durch die Taucherbrille und den Kamerasucher wie durch einen Tunnel. Dafür lässt sich später am Computerbildschirm die Mikrowunderwelt um so ausgiebiger betrachten. Viele Details sind von blossem Auge gar nicht erkennbar.  

Atemlos
Noch ein wenig näher ran. Was gar nicht so einfach ist. Zwei Finger suchen einen Halt im Riff, ohne in eine Koralle zu greifen. Die Tarierung stimmt. Die letzten Zentimeter über dem Boden schwebend entscheidet das Luftvolumen in der Lunge über Auf- und Abtrieb. Die Flossen dürfen sich nicht mehr bewegen, sonst wirbelt Sediment auf, das bald auch vor der Linse schweben würde. Steht der Schärfepunkt am richtigen Ort? Ich drücke auf den Auslöser, ein zweites Mal, drei Mal. Ein kurzer Blick auf das Display. Die Belichtung stimmt. Ob die Schärfe auf dem Auge des Strahlenfeuerfisches liegt, wird sich erst am Computerbildschirm zeigen. Wo ist mein Buddy?
















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Miniaturwelten

Die Augen von Fischen aus zehn Zentimetern Entfernung zu fotografieren ist ein Geduldsspiel und Vertrauenssache. Einfacher abzulichten sind Schnecken, Würmer und Korallen. Standortuntreue Korallen habe ich in Norwegen entdeckt: Weichkorallen, die über Steine wandern oder Korallen, die sich an Schneckenhäuser heften. Manche Fotomotive sind nur einige Millimeter klein. Verborgene Welten, filigrane Lebewesen. Wie die Arme des farbenprächtigen Federwurmes, der seine Tentakel blitzschnell in die Kalkröhre zurückziehen kann. Bei nächster Betrachtung weisen die feinen Arme nochmals viel feinere Ärmchen auf, die im Wasser auf vorbeischwimmende Nahrung warten. Manche Kleinstlebewesen werden beim Nahblick zu wahren Monstern, die in Horrorfilmen eine gute Figur abgeben würden. Nicht selten erschrecke ich gehörig, wenn sich so ein formatfüllendes Tierchen hinter dem Makroobjektiv brüsk bewegt, während ich gerade hochkonzentriert durch den Sucher schaue.












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Manuellfokus

Symmetrische Formen wecken meine Aufmerksamkeit. Im Mikrokosmos eröffnen sich neue Welten. Ich beobachte fasziniert die fein verästelten Weichkorallen mit ihren pulsierenden Polypen. Und übersehe dabei fast die fingernagelgrosse Hohlkreuzgarnele, die sich am Schaft der Koralle festklammert. Ich klappe die Vorsatzlinse vor das Makroobjektiv. Zehn Millimeter grosse Objekte kann der Sensor nun formatfüllend aufnehmen. Die Tiere sind fünf Zentimeter vor der Linse. Der Autofokus versagt seinen Dienst. Kleinste Bewegungen lassen das Sujet aus dem Schärfebereich entschwinden. Inmitten der Korallengärten kann ich die Kamera nirgends aufstützen. Durch den Sucher versuche ich den richtigen Augenblick zu erwischen, um auf den Auslöser zu drücken.
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Federleicht

In einer Höhle warten Putzergarnelen auf Kundschaft. Die geschäftigen Krebstiere befreien Muränen von Parasiten. Die Garnelen suchen Unterschlupf und hängen an der Decke. Nur die braun-weiss gefärbten Scheren sind gut zu erkennen. Vorwitziger sind die Jungtiere. Sie tanzen wie Federn vor dem Höhleneingang. Ihr Körper ist transparent. Ein Jungtier setzt sich auf die Hand von Tauchbuddy Eva-Maria, verweilt einen Moment.
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Farbsymbiose

Faszinierend, welche Vielfalt an Lebewesen beim zweiten Blick zu entdecken sind. Bleistiftdick schwebt der Arm der Peitschenkoralle im Wasser. Die Polypen ähneln kleinen Palmen. Eine zwei Zentimeter lange Grundel sitzt getarnt auf dem Tier. Perfekte Farbsymbiose. Die Konturen verschmelzen aus einem halben Meter Entfernung zu einer Einheit. 
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Prachtanemone
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Weiche Fächerkoralle
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Nacktschnecke
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Federstern
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Riesenmuschel
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Gelbflecken-Zwerggrundel
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Scherengarnele
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Strichel-Seewalze
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Langnasendoktor
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Stachel-Kissenstern
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Riesenmuschel
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Langschnauzen-Büschelbarsch
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Augenblicke

Manchmal nur flüchtig sich streifende Fischaugenblicke. Manchmal fesselnd, tiefblickend, durchdringend, für lange Sekunden der Unendlichkeit. Wer beobachtet wen? 
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Als ich vor drei Jahren in Tauchmontur, mit zwölf Tauchgängen Erfahrung und meiner hoffentlich wasserdicht eingepackten Kamera meinen ersten Fisch fotografierte, war ich mächtig stolz. Ein Strahlen-Feuerfisch, mit ausgebreiteten Flossen, mit bizarren Konturen, formatfüllend, farbenprächtig. Die Ernüchterung kam mit dem Kommentar der Tauchguide auf der Basis im ägyptischen Marsa Alam: «Nett. Aber du solltest Fische nicht auf der Flucht fotografieren.» Der sass. Meine erste Lektion in Unterwasserfotografie: Tiere nicht von hinten ablichten. Als ich dann noch merkte, dass der Feuerfisch mit seinem meist gemächlichen Tempo ohnehin ein beliebtes und damit häufiges Fotomotiv darstellte, schien der Exklusivitätswert meiner Aufnahme zu sinken. Meine Faszination für das, was ich da unten sah, blieb hoch.

Naherlebnis
Die Unterwasserwelt bietet nähere Tiererlebnisse als die Überwasserwelt. Dort oben wird ein vier Kilogramm schweres Ungetüm von Objektiv an die Kamera geschraubt, um dann geduldig wartend den seltenen Wasservogel einigermassen ansehnlich auf den Computerbildschirm zu bringen. Hier unten schwimmen einige Fische nahe vor der Linse. Nahbare Tierbegegnungen in freier Wildbahn. Beobachtend bin ich mittendrin, viele Tiere zeigen bei zwei Metern Abstand keine Scheu. Hier ist die Herausforderung anderer Art: wie zeige ich das Tier in seinem natürlichen Umfeld? Die Blitzlampen erleuchten die Umgebung nur einen Meter weit. Und vor allem: wie bringe ich den Fisch dazu, in meine Linse zu schauen? Ich als Ungetüm per se, laut blubbernd und dann noch mit einem grossen schwarzen Teil mit ausladenden Krakenarmen mit Blitz und Lampen wirke aus zehn Zentimetern Entfernung wohl wenig vertrauenserweckend.  

Magie
Vertrauen ist das Zauberwort. Mit gemächlichen Bewegungen keine feindlichen Absichten vermitteln. Geduldig heranschwimmen, mit flacher Atmung. Gar nicht erst mit der Kamera vor dem Auge, sondern ruhig die Szenerie geniessen. Dem Fisch in die Augen blicken. Nicht an Blende, Zeit und Empfindlichkeit denken, sondern einfach den Moment wirken lassen. Der Druck auf den Auslöser wird dann irgend einmal zur technischen Nebensache einer magischen Begegnung.











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Augenblicke der Farbfülle. Tief unten, wo dem Sonnenlicht die Rottöne abhanden kommen, scheint die Welt farbreduziert. Erst im Licht der Lampen kehren die Nuancen zurück. Weshalb war die Natur so verschwenderisch, wenn die Augen gar nicht mehr differenzieren können? Oder sehen Fische anders als wir? Das rote Licht meiner Fokussierlampe scheint sie wenig zu irritieren. Das weisse Licht des Strahlers leitet meist einen Rückzug ein. Und Fische auf der Flucht soll man nicht fotografieren, das haben wir ja gelernt ... Unsere Augen hinter gehärtetem Plexiglas mit beschränktem Sichtfeld. Die Linse des Fischauges hervorstehend mit Rundumblick und Präzisionsfokus. Mich beeindrucken diese Augenblicke, diese Kontaktaufnahme in einer unfassbaren Kommunikation. Muscheln mit ihren Reihen von perlenähnlichen lichtempfindlichen Augen, die jede Annäherung erkennen. Haie mit ihren Knopfaugen, die ihre Beute über andere Sinne spüren. Die Drachenköpfe, die oft erst durch ihre Augen und die Symmetrie auffallen, ansonsten reglos und getarnt mit der Umgebung verschwimmen. Der beobachtende Blick des Oktopus mit seiner geschwungenen Pupille und der Tarnfarbe über der Linse. Für einen flüchtigen Moment spiegelt sich das mächtige Korallenriff wie eine Miniaturwelt in den Fischaugen.









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Das Auge muss – technisch gesehen – immer scharf sein. Die Mundpartie kann eine Unschärfe aufweisen, die Flossen dürfen in Bewegungsunschärfe verschwimmen. Aber auf das Auge fällt unser erster Blick. Wenn sich sowohl Taucher, Kamera als auch Fisch bewegen, ist das fototechnisch keine leichte Aufgabe. Zehn Bilder landen später im elektronischen Mülleimer. Bei einem Foto passt die Schärfe – hoffentlich. Eine Kombination aus Erfahrung, Glück und Kameratechnik. Eingefrorene Bewegung, eine Momentaufnahme einer berührenden Ewigkeit.
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Riesen-Drückerfisch
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Gelbstreifen-Füsilier


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Orientalische Süsslippe
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Fangschreckenkrebs


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Masken-Kugelfisch
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Grosse Netzmuräne
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Indischer Anemonenfisch

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Zackenbarsch
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Stachelmakrelen
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Kofferfisch
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Gelbbrauner Kofferfisch
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Dreifleck-Preussenfisch
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Muräne
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Haibegegnungen








Erhaben, blitzschnell, majestätisch, respekteinflössend. Mit Riffhaien in Augenkontakt. Mit Ammenhaien auf Tuchfühlung.
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Vollbild
Der mächtige Blauhai taucht ins Bild. Zuerst nur als ferne Silhouette. Schnell grösser werdend, mit wenigen Flossenschlägen ist er in unmittelbarer Nähe und verschwindet auch schon wieder ins Tiefblau. Vier Meter Länge wird das Tier haben. Auf dem Computerbildschirm ist der Grössenvergleich schwierig. Hartmut öffnet einen neuen Kurzfilm vom USB-Stick. Er hatte unzählige Haibegegnungen. Ich bin trotz meiner über 300 Tauchgänge noch nie einem Hai begegnet. Im Polarmeer leben zwar auch Riesenhaie, aber in hunderten Metern Tiefe. Kein Ort für Taucher. «Heute wirst du Haie sehen», sagt Hartmut, ohne einen Zweifel daran zu lassen.  

Spektakel
Zwei Safariboote haben vor der Ferieninsel Alimathaa ihre Anker geworfen. Allabendlich wird für die Touristen im Dämmerlicht ein Haispektakel veranstaltet. Bungalowgäste stehen am Pier, das Hotelpersonal wirft Fischabfälle ins Wasser, Taucher sind auf zehn Metern Tiefe mitten im Getümmel. So das angekündigte Szenario. Tauchguide Shamoon ermahnt, möglichst ruhig auf dem Korallensand zu knien. «Sollte ein Hai zu sehr auf Tuchfühlung kommen, einfach wegdrücken.» Meine Lieblingstaucherin Renée, die sich schon mit Nachttauchgängen nicht anfreunden kann, will auf diesen zusätzlichen Adrenalinschub verzichten. «Nö, das ist nichts für mich.» Sie schüttelt beim Briefing in der Abendsonne energisch den Kopf. «Das ist ein unvergessliches Erlebnis», ermuntert Sigi, diesen Entschluss nochmals zu überdenken.  


Die Sonne sinkt ins Meer. Die Taucher steigen mit Kameras aller Dimensionen ausgerüstet auf das Tauchboot. Renée zieht den Reissverschluss hoch und öffnet das Ventil der Flasche. Schemenhaft sind im grünmilchigen Wasser grosse Fische zu erkennen. Die ersten Taucher springen vom Boot. Auf dem Grund angekommen wirbeln sie Korallensand auf.  

Herzschlag
Renée ist bei Hartmut eingehakt. Einzelne Buddyteams sind an den Lichtkegeln auszumachen. Eva setzt sich in zehn Metern Tiefe auf den Boden und beobachtet die Szenerie. Ich versorge die Blitze mit Strom und schalte die Lampen ein. Das 15-mm-Fischauge ist montiert. Die Haie lassen nicht lange auf sich warten. Ein stromlinienförmiger Körper gleitet auf mich zu. Ich hole tief Luft, mein Puls geht hoch. Kurz vor dem Zusammenstoss dreht das Tier ab, die Schwanzflosse berührt das Kameragestänge. Jungtiere schwimmen gemächlich zwischen den Tauchern hindurch. Die Tiere lassen sich durch die Lichtblitze nicht beirren. Die Augen scheinen im Verhältnis zum mächtigen Körper zu klein. Mit ihren Sensoren können die Ammenhaie Beutetiere auch im Sandboden aufspüren. Ein Hai dreht sich auf den Rücken, schrammt über den Korallensand, schabt sich Parasiten von der Haut.   

Fischsuppe
Erhaben gleiten die Raubfische durch das Wasser. Hektisch wirbeln die Stachelmakrelen herum. Ein mächtiger Rochen gleitet heran, schwebt über dem Sand, blickt mir in die Augen. Ich weiss gerade nicht, vor wem ich nun mehr Respekt haben soll. Die Dunkelheit legt sich über die Inselwelt, am Meeresgrund kommt nur noch wenig Licht an. Die Lampen der Taucher blenden, Korallensand tanzt in den Lichtkegeln. Und wieder rempelt mich ein Ammenhai von hinten an. Ich drücke den mächtigen Körper weg. Die Haut fühlt sich rauh an. Das Tier lässt sich durch meinen Kraftakt nicht beirren.  

45 Minuten sind um. Hartmut sammelt die Gruppe und wir tauchen in Sicherheitsstopp-Tiefe zurück zum Dhoni. Der Puls sinkt. Die Taucher reichen die Flossen hoch, steigen die Leiter empor, stellen ihre Flasche auf die Bank, legen die Kameras auf den Tisch, schnallen sich los, ziehen sich aus dem Neopren. Renée strahlt. 













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Ammenhai
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Grauhai
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Ammenhaie auf Kreuzfahrt
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Weissflecken-Riffhai
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Ammenhai auf Überflug

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Stachelmakrelen

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Ammenhai mit Begleittross

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Rochen und Ammenhai

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Ammenhaie auf Tuchfühlung

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Ammenhaiaugenblicke

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Nachtbegegnungen
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Ammenhai auf Nahrungssuche
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Bootscrew

Zusammengewürfelte Gäste für die Dauer der Ferien. Enges Beisammensein auf dem Tauchboot. Unendliches Blau im Ozean.
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Das Dhoni

Das Beiboot folgt den Tauchern

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Ferienbekanntschaften
Privatsphäre habe ich nur abgetaucht. Auf dem Schiff kommen mir alle Menschen nahe. Nicht nur meine Frau. Die Kabine im Holzboot wird von der Äquatorsonne gut geheizt. Die Tauchgäste räkeln sich auf den Liegen auf dem Sonnendeck. Konversation ist öffentlich. Man muss sich mögen. Aus dem Weg gehen können sich die Gäste ohnehin nicht. Die Reling begrenzt den Bewegungsradius.   Spannende Menschen mit unterschiedlichsten Herkünften und einem Hobby, weshalb sich alle hier freiwillig auf engem Raum versammelt haben: Tauchen. Gespräche werden tiefgründiger (nicht nur über die Unterwasserwelt), neue Namen und Kontaktdaten landen in Handy-Adressdatenbanken.  

Die Schiffscrew ist aufmerksam. Das Essen schmeckt trotz repetitivem Menue vorzüglich. Die Tauchplätze sind wunderschön. Trotz Regenzeit zeigt sich fast immer die Sonne. Tauchbuddy Eva-Maria ist geduldig. Nur der Walhai taucht nicht auf. Ein Grund zum Wiederkommen. 








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Konzept, Text, Fotos, Filme: Robert Hansen
Haifilm: Renée Hansen und Eva-Maria Link
Sprecher: Hartmut Jäger
Boot: Hammerhead II

Musik: Moonstone, Trio for piano, cello and clarinet (Kapitel 1), Sovereign (Kapitel 2), Reawakening (Kapitel 3), On the passing of time, Echoes of time (Kapitel 4), Shamanistic, Breaktime (Kapitel 5). Kevin Mac Leod / incompetech.com
Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0
    http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/


© Robert Hansen, November 2015
www.abgetaucht.ch





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